Ein umfangreiches Referentenangebot präsentierte die Arbeit der Dorfhelferinnen. Von den Voraussetzungen bis hin zur Antragsstellung erklärte Heike Wrede, Einsatzleitung, Niedersächsisches Landvolk e.V., den Gästen das breite Spektrum der Möglichkeiten. Sie erläuterte die Unterschiede der einzelnen Kostenträger und berichtete auch von Familienhelfern.

Bärbel von Lehe und Kathrin Tietjen, Vorsitzende des Dorfhelferinnenkuratoriums Wesermünde, führten durch den Abend und beantworteten alle Fragen der Gäste. Da auch drei Dorfhelferinnen anwesend waren: Anke Toms, Bettina Hashagen und Claudia Mangels, konnte detailliert geantwortet werden. Fallbeispiele ihrerseits gaben Einblicke in die so wertvolle Arbeit und nahmen die Scheu vor fremden Personen im eigenen Haushalt. Die fundierte Ausbildung der Dorfhelferinnen kann gerade auch in Notsituationen auf den Betrieben helfen, denn sie tragen nicht nur Wäschekörbe und Kinder, sondern auch die Lasten der Familien mit. Die vielen Rückfragen zeigten, wie wichtig Aufklärung hier ist. Einige Teilnehmerinnen berichteten sehr positiv von Einsätzen auf ihren Höfen. Heike Wrede machte Mut, Bäuerinnen-Kuren in Anspruch zu nehmen.

Mit hausgemachten Nudeln vom Hof Tanja Kühne bedankte sich das Orgateam für die Aufklärung und die Motivation, Hilfe in Anspruch zu nehmen.